Religiöser Teil (1.2. vormittags)
Der Morgen startet mit einem südindischen Frühstücksbüffet inklusive Kaffee und Chai und wird von einem südindischen Mittagessen abgerundet. Bei diesem Mittagessen werden wir von Bananenblättern essen, auf denen ganz viele kleine Portionen unterschiedlicher Gerichte serviert werden. So könnt ihr viele unterschiedliche Dinge ausprobieren und entscheiden, wovon ihr vielleicht gern noch Nachschub hättet. Traditionellerweise wird mit den Händen gegessen, aber es werden auch Löffel verteilt, so dass jede/r so essen kann, wie er/sie sich wohlfühlt.
Zwischen beiden Mahlzeiten findet der religiöse Teil statt. Dafür werden wir mit einem hinduistischen Priester auf einer leicht erhöhten Bühne sitzen, in deren Mitte sich eine Feuerstelle befindet. Der Priester wird mit uns unterschiedliche religiöse Rituale durchführen, z.B. das Wiederholen von Gebeten, den Gang ums Feuer, das Austauschen bestimmter Gegenstände, … Wir werden uns darum bemühen, dass es jemanden gibt, der während dieser Rituale für euch als Gäste erklärt, was vor sich geht. Für die Gäste wird es Stuhlreihen im Freien (aber mit Schattenspendern) geben, von denen aus ihr alles verfolgen könnt. Aber auch für den religiösen Teil ist es üblich, dass man sich während der Zeremonie frei auf dem Gelände bewegen und sich zum Beispiel auch zwischendurch einen Kaffee holen darf. Die Einzigen, die die ganze Zeit an Ort und Stelle sein müssen sind wir.
Während dieses religiösen Teils tragen die Frauen traditionell Saris und die Männer Kurtas oder indische Hemden. Falls ihr darauf Lust habt, leihen euch die Frauen aus Paris und Sonalis Familien sehr gern Saris aus und es hilft euch jemand am 1.2., euch in diese Saris zu wickeln. Ihr müsstet euch am Shopping Tag nur eine Saribluse kaufen, die Saris selber sind Einheitsgrößen. Alle Nicht-Sari-Träger:innen haben Glück und kommen vermutlich ohne Hilfe in ihre Outfits.
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